Virtuelle Forschungsumgebung

Die großen Herausforderungen unserer Zeit erfordern immer vielschichtigere Fragestellungen welche sich oft in transdisziplinären Forscherteams und daraus resultierenden komplexen Datengrundlagen niederschlagen. Einhergehend damit wird das Erheben immer größerer und detaillierteren Datensätze durch den technischen Fortschritt vereinfacht. Um dieser neuen Herausforderung in der Wissenschaft adäquat zu begegnen, ist ein professionelles Management von Daten in Projekten eine unabdingbare Voraussetzung. Eine virtuelle Forschungsumgebung  soll Wissenschaftlern dabei helfen, alle für eine Studie/ein Projekt benötigten Daten (PM, Forschungsdaten, Kommunikation etc.) übersichtlich und global zugänglich präsent zu haben.

 

Vernetzte Forschungsumgebungen sowohl für einzelne Forschende als auch für geografisch und disziplinär verteilte Forschergruppen werden eine entscheidende Rolle für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Forschung spielen.

Allianzinitiative 2008

 

 

 

Forschungsprojekte mit vernetzten Datenstrukturen in Fachgebieten wie der Ökologie, Biodiversitätsforschung oder auch Bodenkunde und andere, gewinnen auch in Deutschland in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Hier stellt sich das Problem, wie man effizient an verschiedenen Standorten im Gelände die Daten aufnimmt und so aufbereitet, dass sie projektintern und später auch extern allen berechtigten Personen in einer einfachen Weise zur Verfügung stehen können. Hierfür sind der Aufbau (projektspezifischer) Datensammlungen sowie vor allem die Koordinierung der Datenflüsse erforderlich. Dies ist umso schwieriger, wenn es um komplexe strukturierte Daten geht. Virtuelle Forschungsumgebungen können hier helfen, die Datenerhebung im Feld, ihre Übertragung und Weiterleitung in (projektspezifische) Datenspeicher sowie die Bereitstellung für Kollegen, die ebenfalls mit diesen Daten arbeiten wollen, sicherzustellen. Dafür sind neben definierten Import- und Exportschemata auch die Sicherung der Datenqualität, der Schutz der Daten sowie eine umfangreiche Anwender- und Rechteverwaltung auf verschiedenen Ebenen nötig.

Wir kennen die Anforderungen von Wissenschaftlern im Feld, im Labor sowie bei den statistischen Auswertungen und entwickeln gemeinsam mit Forschern an die jeweiligen Anforderungen zugeschnittene virtuelle Infrastrukturen mit denen Forschergruppen gemeinsam einen präzise definierten Zugriff auf qualitätsüberprüfte Daten zur Ansicht und weiteren Auswertung erhalten.

Beispiel einer virtuellen Forschungsumgebung
Virtuelle Forschungsumgebung konzipiert von SDS für Forstwissenschaftler

 

Weitere Informationen sowie eine online Demonstration können Sie hier erfragen